Heilspiegel ( Das Fachmagazin der Schule der Geistheilung nach Horst Krohne)Artikel von Sona Rybarova

Artikel Foto 1Zu „Tode“ verliebt, versklavt und verurteilt

Was ist die Polarität in dem Wort Liebe?
Die verschiedenen Arten der Liebe – in den Geboten und im Leben ?

von Sonja Rybarova

Wie ich im Heilspiegel Nr. 33/ 2014, dem Fachmagazin der Schule der Geistheilung nach Horst Krohne, in meinem letzten veröffentlichen Artikel, “Die Form lebt durch den Inhalt, wenn der Inhalt verdorben ist zerfällt die Form …”, den Zusammenhang zwischen unserem Verhalten, der Ursache und den Folgen angedeutet habe, möchte ich es jetzt wagen, diese Theorie ein wenig zu erweitern und zu vertiefen.

Mein Leben lang habe ich immer gedacht und auch gesagt, dass ich eine Atheistin bin. Ich bin nicht kirchlich erzogen und nicht getauft. Angeregt und inspiriert durch das Lesen von S.N.Lazerev’s Büchern, habe ich im Alten Testament der Bibel gelesen und lese jetzt das Neuen Testament. Ich wollte es verstehen, ich wollte mir meine eigenen Vorstellungen machen. Mein eigenes Verständnis davon bekommen, woran ich angefangen habe zu glauben. Ich selber habe viele Male Zitate und Weisheitssprüche aus der Bibel wahrgenommen und benutzt. Es kam mir irgendwann zu dumm vor, dass ich etwas behaupte und mich doch selbst nicht damit befasst habe. Und so habe ich angefangen, das Versäumte nachzuholen.
Erstaunlicherweise habe ich dabei festgestellt, dass die Chakren-Energetik sich änderte, durch Nichtbeachtung oder Missachtung von Gottes Geboten. Da hat mich die Neugierde und der Wissensdurst ergriffen, mich genauer mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Welchen Zusammenhang haben des Gottes Gebote zum den sieben Chakren? Wie beeinflussen sie sich gegenseitig und welche Folgen hat es, wenn wir sie missachten?
Und hier kommt das Ergebnis meiner innerlich geführten Neugierde:

Gottes Gebote des Alten Testaments in Zusammenhang mit den sieben Chakren

Wir sind zeitlose, unipolare Wesen und leben doch in einer zeitgebundenen, bipolaren Welt. Auf die eine Weise sind wir zeitlos und auf die andere Weise sind wir Zeitgebunden. Bipolar bedeutet, dass etwas zwei polare Eigenschaften hat. Alles hat verschiedene Pole. Alles hat ein Paar von Gegensätzen. Und hier entsteht eine philosophische Frage. Was ist der gegensätzliche Pol der Liebe? Beachte bitte die farbigen Unterschiede für die Bezeichnungen von „Liebe“ im Text und bilde Dir Deine eigene Meinung.

  • 2. Mose 20,1-3 /7.Chakra = Scheitelchakra:
    „Und Gott redete alle diese Worte: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Ägyptenland und aus der Knechtschaft, geführt hat. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst anderen Göttern nicht dienen außer mir.“

Göttliche Wille, Glaube/Nichtglaube, Vertrauen/Zweifel,
Vollkommenheit/Unvollkommenheit, Akzeptanz/Nichtakzeptanz,
Gotteserfahrung, Hoffnung, Bewusstseinserweiterung, Sittlichkeit, Edelmut
– hier geht es um die falschen Gottheiten im Sinne von Abhängigkeit und Verabsolutierung: Weisheit/Geistigkeit, Selbstvollkommenheit, Selbstüberzeugung, Unfehlbarkeit, Fanatismus-Verabsolutierung von göttlicher Vorbestimmung, Alleinsein
– daraus entstandenes falsches emotionales Verhalten: Nichtglaube, Selbstzweck, Selbstsucht, Hochmut, Verachtung, Überlegenheit, Misstrauen, Überheblichkeit, Verlorenheit, Sinnlosigkeit, Schutzlosigkeit, Aussichtslosigkeit, Nichtannahme

Auch ein Weiser und Gotteserfahrener kann „dumm“ sein, wenn seine Weisheit und Gottesnähe zu seinen Lobe wird. Je geistiger ein Mensch ist, desto größere Unzufriedenheit kann er spüren, wenn sein und des Anderen Schicksal nicht dem erwünschten Ideals entspricht. So kann er sich bis zur Unzufriedenheit mit das Schicksal der ganzen Welt hineinsteigern.
Wenn man sich als hochmütig, überlegen, allwissend fühlt, gerät man schnell in Selbstsucht und Verachtung gegenüber denjenigen, welche diese Meinung nicht vertreten. Die Nichtachtung des ersten Gebotes / 7. Scheitel-Chakras beziehen sich somit auf alle anderen Gebote und alle anderen Chakren. So kann das 7. Chakra jederzeit alle Funktionen steuern und in jedes System eingreifen.
Das Grundprinzip Gottes, kann man in einem Wort zusammenfassen “Liebe”.
In der Bibel, in Matthäus 22, 37–40 steht geschrieben: „ … Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot…” Wenn wir also unsere Weisheit, Überlegenheit, unsere Ideale, Intellekt, unsere Wünsche, Zukunft, unsere Macht, Wohlstand, einen geliebten Menschen, Haus, Arbeit, Geld, Schicksal, Ehrgeiz mehr als Gott, nachgehen, anbeten und sie uns als falsche Ziele zu unseren Glauben setzten, folgen wir im Grunde den falschen Göttern. Unsere erhöhten Bedürfnisse und Wünsche kann man mit Hilfe dieser Erklärung auch als falsche Götter betrachten. Je mehr wir von unseren Wünschen, Erwartungen und Bedürfnissen (falsche Götter) abhängig sind, umso mehr verlieren wir das Vertrauen und die Verantwortung für unsere Taten. Je mehr wir unseren Wünschen, Erwartungen und Bedürfnissen (falsche Götter) verfallen, desto näher sind wir dem Tod, wenn sie sich erfüllen. Wenn wir etwas von jemandem erwarten, uns wünschen, Ansprüche an ihn haben, werden wir es früher oder später von ihm einfordern. Bekommen wir es nicht, werden wir gekränkt, aggressiv, hart und fangen an zu verurteilen. Eine Erwartungshaltung bedeutet immer eine Abhängigkeit und eine Abhängigkeit wiederum bringt Aggression mit sich. Das erste Gebot besagt jedoch, dass wir keinen anderen Göttern dienen sollen. Wir sollten unseren Wünschen, Bedürfnissen, Idealen und den Erwartungen nicht blind nachgehen. Mangelnder Glaube, Vertrauen und Verantwortung an Gott, an eine Instanz, welche nach den Prinzipien der universellen Gesetzmäßigkeit funktioniert und in der wir alle miteinander verbunden sind und für die wir eine Verantwortung tragen, bringt immer ein schwaches 7.Chakra mit sich. Dieses spiegelt sich durch die damit verbundene Problematik von Missachtung, nicht geachteten Geboten in unseren Chakren wider. Wo kein Glaube und keine Gottesfurcht mehr ist, verlieren offensichtlich alle anderen Gebote für uns ihre Bedeutung.

Wir sind einem Baum gleich. Wir brauchen eine erfrischende und reine Quelle zum Überleben. Je mehr diese Quelle über verschiedene Umwege/“Verschmutzungen“ (materielle und geistige Abhängigkeit, falsche Götter) zu uns kommt, umso lebensbedrohlicher ist sie.
Durch eine von uns selbst gesetzte Prioritätenreihenfolge, erfassen wir unser Anfang und Ziel. Die Priorität sollte sich also immer auf die eine direkte reine Quelle beziehen, dann können wir alle irdischen und geistigen Geschenke mit hervorragender Gesundheit empfangen. Dann haben wir keine Chance den falschen Gottheiten in Richtung Abhängigkeit und Verabsolutierung von irdischen und geistigen Gütern nachzulaufen.

  • 2.Mose 20,4-6 / 6.Chakra = Stirnchakra:
    „Kein Bild aus Holz oder Stein, sollst du dir machen, kein Abbild himmlischer Wesen, irdischer Gestalten oder Mächte in der Tiefe. Neige dich nicht vor Ihnen, diene ihnen nicht, denn ich, dein Gott suche dich ganz und strafe die Schuld derer, die mich hassen. Aber ich bin ein gnädiger Gott, ein zuverlässiger Beistand bis ins tausendste Glied für die, die sich mir ergeben und nach meinen Geboten handeln.“

Hören, Riechen, Fühlen, Schmecken, Sehen, Träumen, Denken, Weisheit,
Gewissenhaftigkeit, Sinn für Schönheit und Ethik
– hier geht es um die falschen Gottheiten in Richtung Abhängigkeit und Verabsolutierung von: Ethik, Moral, Idealismus, falsche eingeprägte Denkmuster und Glaubenssätze, Sicherheit, Zukunft
– daraus entstandenes falsches emotionales Verhalten: Hochmut, Verachtung, Selbstsucht, Überheblichkeit, Überlegenheit, Verurteilung, Selbstzweck, Stolz, Fanatismus, Vergeltung, Unberechenbarkeit, Rechenschaft

Wenn wir ein „Bild, Abbild” von unseren Vorstellungen machen, beten wir automatisch unsere Zukunft an. Das Thema der Anbetung der Zukunft und glücklichem Schicksal sind, die Nichtannahme des Zusammenbruchs von unseren Vorstellungen und Idealen. Um die Zukunft berühren zu können, muss man lernen, sie zu verlieren. Da wir überhaupt keine Ahnung von der Zukunft haben, doch gleichzeitig mit Ihr verbunden sind, sollten wir uns kein Bildnis von Ihr machen. Wir sollten an nichts anhaften oder verharren, uns nicht mit unserem Denken einschränken und nicht auf einem Bildnis unserer Vorstellungen beharren. Das, was uns lenkt und uns Hinweise zum erfüllten Leben gibt, ist nicht mit rationalem Denken greifbar. Nur über unser Unterbewusstsein kann uns die Seele Hinweise und Informationen über unseren Lebensplan geben. Hier entsteht Inspiration, Intuition, Vision und Spontanität.

Wenn wir aber dem falschen Bild von Zukunftsvorstellungen, Sicherheit, Gewissenhaftigkeit, Moral und Ethik nachgehen, bleibt unsere Entwicklung stehen. Für die Seele ist die materielle Sicherheit und geistige Überlegenheit gefährlich. Beide Gefühle basieren auf Stabilität. Stabilität verursacht Entwicklungsstopp und blockiert unsere Verbundenheit mit allem. Somit entsteht Lebensunlust, was sich in unseren 1.Wurzel-Chakra widerspiegelt – Unzufriedenheit mit eigener Zukunft, Schicksal und damit verbundene Antriebsschwäche. (6.Stirn-Chakra = geistige Natur//1.Wurzel Chakra = materielle Natur)

  • 2.Mose 20,7 / 5.Chakra = Halschakra:
    „Nenne nicht Gottes Namen, wenn du Nichtiges im Sinne hast, denn er wird den, der Gottes Namen nichtig macht, nicht ohne Strafe lassen.“

Reden, Handeln, Gegenachtung/Verachtung, Gerechtigkeit, Freiheit, Akzeptanz, Geduld, Lehren und Lernen, Begreifen
– hier geht es um die falschen Gottheiten in Richtung Abhängigkeit und Verabsolutierung von: Selbstsicherheit, Unfehlbarkeit, Rechthaberei, Idealen, Prinzipien, Moral, Ethik, Gerechtigkeit, Überlegenheit, Vernunft
– daraus entstandenes falsches emotionales Verhalten: Unzufriedenheit, Verachtung, Verurteilung, Schuldgefühle, Aggression-Aktivität, Depression-Passivität, Ängstlichkeit, Zweifel, Hochmut, Angst, Apathie, Nichtverständnis, Verzagtheit

Eine Missachtung der von uns aufgestellten Normen und Vorstellungen erzeugt bei uns aggressive Haltung = wir handeln, reden, richten Andere oder uns selbst besser, als Gott und somit stellen wir seinen Name in die Nichtigkeit. Wenn wir geistige Werte und damit verbundene Liebe verabsolutieren, anbeten und vergöttern, entfernen wir uns von unserer eigenen Göttlichkeit. Wir verurteilen und richten uns selbst und auch alle Anderen. Wir beleidigen und kränken (Aggression), oder wir sind beleidigt oder gekränkt (Depression).
Wer hat schon Recht (Aggression) und wer hat Unrecht (Depression)?
Stellen wir uns die Frage, wer im Recht ist oder wer im Unrecht ist. Stellen wir uns die Frage wer ist schuldig oder wer ist unschuldig. Und stellen wir uns die Frage, was ist gut oder was ist schlecht. Wenn wir das getan haben, sind wir schon Meilenweit von der göttlichen Liebe (1. Gebot) entfernt. Der Drehpunkt ist, dass man sich niemals zum Urteilen hinreißen lassen sollte. Jede abgeschlossene Weltansicht und Überzeugung hat eine anhaltende Auswirkung auf unsere Entwicklung. (Geistig = 5. Hals Chakra, materiell = 2. Sakral Chakra)

  • 2.Moses 20,6-11 / 4.Chakra = Herzchakra:
    „Halte dich an den Sabbattag und suche nichts an ihm als den heiligen Gott. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle Werke tun, aber der siebenten Tag ist der Ruhetag, der Ruhe Tag für Gott. Da sollst du kein Werk tun, dein Sohn nicht noch deine Tochter, dein Knecht nicht noch deine Magd, dein Vieh nicht noch dein Gast, der in deiner Stadt weilt. Denn in sechs Tagen schuf Gott den Himmel, die Erde, das Meer und alles, was sie fühlt, am siebenten Tag aber ruhte Gott, darum segnete er den siebenten Tag und gab ihm heiligen Glanz.“

Kräfte der Liebe, Mitgefühl, Güte, Harmonie, Selbstliebe, Zuwendung, Sanftmut, Freiheit
– hier geht es um die falschen Gottheiten in Richtung Abhängigkeit und Verabsolutierung von: irdische, materielle Liebe zur belebten/unbelebte Natur und Umwelt: Arbeit, Heimat, Mann und Frau, Mitmenschen, Eltern, Anbetung des Images
– daraus entstandenes falsches emotionales Verhalten: Eifersucht, Verachtung, Aufopferung, Selbstmitleid, Mitleid, Selbsthass, Hass, Zwangskontrolle, Angst, Ungewissheit, Pflichtgefühl

Hier wird über zweierlei Liebe gesprochen. Das erste ist die göttliche nichtaufhörende, nichts fordernde, unabhängige und freigebende Liebe. Das zweite ist die menschliche Liebe. Dies ist das „Gefühl der Liebe“, die schwache Essenz von dem Original. Hier ist ein kleiner aber bedeutender Unterschied zu fühlen, wie mich mein 6-jährige Sohn eines Besseren belehrt hat.
Einen Abend beim Einschlafen fragte er mich:
„Mama was ist das Wichtigste am Leben?“
Ich antwortete: „Das Gefühl der Liebe.“
„Nein Mama nicht das Gefühl, aber die Liebe

Hier in diesem Gebot des 4. Herzchakras, teilt sich die Liebe in materielle und göttliche Liebe. Die ersten Gebote – 4., 5. und 6. Chakra, sind hier auf das Geistige und die letzten Gebote – 1., 2., 3. Chakra, auf das Menschliche, materielle orientiert. Wenn wir irdische, materielle Werte und damit verbundene Liebe verabsolutieren, wie z.B.: Liebe zum Menschen, Tier, Arbeit, Geld und Selbstliebe, entsteht hier eine Abhängigkeit und Vergötterung dessen. Dies bedeutet, wenn wir etwas besitzen und wir es verlieren, sind wir nicht im Stande dieses zu akzeptieren. Wir versuchen es mit allen Mitteln festzuhalten und suchen dabei nach den Schuldigen oder geben uns selbst die Schuld. Wir sind selbst nicht mehr frei und rauben hiermit auch den Anderen die Freiheit. Dadurch werden wir zum Sklaven unserer Liebe und versklaven die Liebe von anderen.
Das göttliche Gebot besagt: An allen Tagen, sollst du allen das „Gefühl der Liebe“ (Arbeit, Menschen, Tieren) schenken, nur an einem Tag, dem Sabbattag, sollst du nichts anderes an ihm suchen, als den heiligen Gott/„Liebe“.
Jeder von uns hat den Zugriff zu der göttlich gemeinten Liebe, die Ihren Wohnsitz in der Seele hat. Es geht nur dann, wenn wir uns eine Auszeit gönnen, eine Sabbat Sekunde und unsere menschliche Vorstellung von Liebe einfach zur Seite schieben. Dann sind wir nicht nur nah an Gott, dann sind wir Göttlich. Und gerade in dieser göttlichen Sekunde kann man, alles erschaffen, was man nie für möglich gehalten hat.

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  • 2.Mose 20.12 / 3.Chakra = Milzchakra:
    „Deinen Vater und deine Mutter ehre, damit deine Tage lang seien in dem Lande, das Gott dir gibt.“

Das ohne göttliche „Liebe″ unberechenbare, emotionalste Chakra. Hier sind alle Arten von menschlichen Emotionen vorhanden: verarbeiten und verdauen von Konflikten, zwischenmenschliche, elterliche und soziale Beziehungen
– hier geht es um die falschen Gottheiten in Richtung Abhängigkeit und Verabsolutierung von: Zwangskontrolle, Freiheit, Vertrauen, Achtung der Gesetze Gottes(Fügung), Mäßigkeit, Entsagung
– daraus entstandenes falsches emotionales Verhalten: Aggressivität, Wut, Angst, Ehrgeiz, Handlungsunfähigkeit, Hass, Verachtung, Verurteilung, Traurigkeit, Wut, Zorn, Stolz, Eitelkeit

Ohne Wurzeln (Mutter, Vater) gibt es keine Stabilität. Ohne Wurzeln (Mutter – Erde, Vater–Gott) gibt es keine Zukunft („deine Tage lang seien“).
Wenn wir ohne Achtung, sondern mit Missachtung emotional von göttlicher Liebe denken und fühlen, dann überreagieren wir in unsere Entscheidungen. Unsere Gefühle geraten aus dem Gleichgewicht und wir reagieren mit Eskapaden von unterschiedlichsten Emotionen: Verletzlichkeit, Wut, Hass, Enttäuschung, Verzagtheit, Boshaftigkeit, Bockigkeit, Traurigkeit, Zorn, sind emotional und psychisch ins Ungleichgewicht geraten. Wenn göttliche Liebe die Seele verlässt, gehen Energien und Immunität mit ihr. Zuerst verlieren wir die göttliche Liebe und dann das Sehen des göttlichen Willens, welche unsere Existenzgrundlage darstellen. Dann fangen wir an, innerlich jede unangenehme Situation zu bekämpfen und vergessen dabei, dass jede Situation ein Teil des Universums ist. Je größer der Verlust des Göttlichen ist, desto mehr zieht es unsere Seele zum äußeren Glück, welches unseren Körper umhüllt. Sie versucht uns durch Konfrontation mit der jeweiligen Thematik, dazu zu bewegen,unseren Standpunkt zu überdenken. Je weniger wir dazu bereit sind, umso mehr wächst unsere innere Aggression und der Energiespiegel sinkt.

  • 2.Mose 20,13-16 / 2.Chakra = Sakralchakra:
    „Nicht töten sollst du! Nicht Ehebrechen sollst du! Nicht stehlen! Nicht aussagen gegen deinen Nächsten als Zeuge der Lüge!“

Lernen, Unterscheiden, Ausscheiden, Loslassen, Durchhaltungsvermögens, Verdauen, Stabilität, Zukunft, Fortschritt, persönliches und kollektives Karma
– hier geht es um die falschen Gottheiten in Richtung Abhängigkeit und Verabsolutierung von: Sicherheit, Eigennutz, Macht, Wohlstand, Eigentum (Frau, Mann, Familie, Sippe, Stamm, Land, Heimat, Haus, Geld, Habe, Essen)
– daraus entstandenes falsches emotionales Verhalten: Aggression, Hass, Angst, Eifersucht, Selbsttäuschung, Gier, Stimmungsschwankung, Kränkung, Reizbarkeit, Antriebsschwäche, Nachgiebigkeit

Versuchen wir dieses Gebot nicht mit unserem eingeübten, materiellen Denken zu erfassen. Bei der Vorstellung, „nicht töten sollst du“, denken wir an rohe Gewalt, an einen Angriff, an eine Waffe. Was wäre, wenn diese Waffe unsere Emotionen wären? Die sind nicht greifbar und leicht übersehbar. Sie sind immer da und besitzen entweder die heilende Kraft der Liebe oder die zerstörerische Kraft der menschlichen Liebe.

Durchlebte Emotionen bilden unser Karma. Nach meiner Meinung sind bewusst oder unbewusst durchlebte, gespeicherte Emotionen, unsere Wegweiser zur positiven Entwicklung. Dieses ist ein riesiges persönliches und kollektives Gedächtnis, welches wir nicht direkt wahrnehmen, nach dessen Mustern wir jedoch emotional und gefühlsmäßig reagieren. Hier ist das vorherige emotionale Verhalten eng mit jedem von uns verknüpft. Dies bestimmt unser emotionales und gefühlsmäßiges Verhalten untereinander. Emotionen kann man nach außen vorspielen oder nach innen verstecken. Wir sind zu wahren Künstlern von Emotionsmanipulation geworden. Wir manipulieren unsere Gefühle und Emotionen, aus welchem Grund auch immer. Unser emotionales Denken kommt immer dann zum Vorschein, wenn wir die Einheit mit der göttlichen Liebe verlieren: unser Glück und Liebe in materiellen oder geistigen Gütern suchen, uns weigern unsere Karma-Emotionen neu zu ordnen. Wenn wir es nicht tun, werden unsere Gefühle zur Befriedigung unserer Instinkte genutzt (Nicht töten sollst du! Nicht Ehebrechen sollst du! Nicht stehlen! Nicht aussagen gegen deinen Nächsten als Zeuge der Lüge!). Mit unseren Ansprüchen töten wir, im wahrsten Sinne des Wortes, unsere Nächsten, sie werden unwissend und ungeahnt, zu unseren Feinden.
Wie Jesus gesagt hat: (Matthäus 10) „ Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen, gegen seinen Vater und die Tochter, gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter, gegen ihre Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein″. Hier ist es deutlich zu spüren, das Jesus nicht die Angehörigen gegeneinander ausstechen will. Viel mehr will er uns mit dieser Aussage deutlich machen, dass hier auf uns die emotionalsten und gefährlichsten Bindungen lauern, wenn wir dem ersten Gebot nicht folgen. Wenn wir jemandem mit unserer menschlichen Liebe versklaven und nur auf das
Eine orientiert sind, stehlen wir ihm seine Freiheit, seine Luft zum Atmen. Unabsichtlich werden wir zum Zeugen einer Lüge, da wir unsere Bedürfnisse über die göttliche Liebe stellen.

  • 2.Mose 20,17 / 1.Chakra = Wurzelchakra:
    „Nicht begehren sollst du das Haus deines Nächsten, nicht begehren sein Weib, noch seine Sklaven, noch seine Sklavin, nicht sein Rind, nicht sein Esel, nichts, das sein eigen ist.“

Irdische Wille, Reichtum, Armut, Wachstum, Degeneration,
Entwicklung, Stockung, Unzufriedenheit/Zufriedenheit mit Umfeld oder Schicksal, Zukunft, aktive und passive Willen, Schwermut, Lebensfreunde
– hier geht es um die falschen Gottheiten in Richtung Abhängigkeit und Verabsolutierung von:
Leben, Überleben, Wünsche, Ansprüche, Macht, Zukunft, Schicksal
– daraus entstand falsches emotionales Verhalten: Neid, Hass, Missgunst, Groll, Schwermut, Aggression, Wut, Angst, innere Unzufriedenheit mit Umfeld, Schicksal und Zukunft, Angst um sein eigenes Leben, Verurteilung, Kränkung, Eifersucht

Jeder von uns hat seine eigene Lebensaufgabe, seinen eigenen Charakter und seine eigenen zur Verfügung gestellten Begleiter. Diese Begleiter, ob es materiellen, tierischen oder menschlichen Ursprung hat, (Haus deines Nächsten, sein Weib, seine Sklaven, seine Sklavin, sein Rind, sein Esel, das sein eigen ist), hilft uns unsere Lebensaufgabe zu meistern. Oft kommt es uns so vor, als ob einer dieser Begleiter gut oder schlecht ist.

Bei Neid oder Eifersucht liegt der Wunsch zugrunde, das geliebte Objekt unserer Begierde über die göttliche Liebe zu stellen. Weswegen uns dieser Wunsch nicht erteilt und nicht erfüllt wird. Es ist eine süße Versuchung etwas zu besitzen, wonach wir uns sehnen. Allerdings können wir die, daraus entstandene, Gefahr nicht mal erahnen und erfassen. Wieso sollten wir etwas begehren, was dem Anderen zusteht oder ihm helfen kann, oder einem bestimmten Zweck dienen sollte? Warum sollten wir etwas begehren, wenn wir selbst noch nicht bereit sind es zu empfangen? Diejenigen, welche etwas besitzen, wonach wir selbst streben, betrachten dies nicht als ein Ziel ihres Lebens, sondern, als ein Mittel zum Ziel. Darum seien wir achtsam, mit unseren Wünschen. Sie könnten sich erfüllen! Doch am Ende bezahlen wir selbst für sie, wenn wir dafür nicht innerlich bereit sind, es als ein Mittel zum Ziel zu betrachten.

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Die Wahrheit liegt in Augen des Betrachters

Jede neue Erkenntnis wird mit Erfolg oder Niederlage gekrönt. Mit Macht kann man viel erreichen, doch es schadet dem persönlichen und kollektiven Entwicklungsprozess. Auf einer Ebene ist unser Schicksal mit dem Schicksal des Universums verflochten und wir haben kein Recht darauf es zu verändern. Viel wertvoller ist die eigene, tiefe, innere Veränderung. Wir können unser Schicksal nicht lenken. Wenn wir uns aber ändern, kann unser Schicksal geändert werden. Wir müssen lernen, das Wichtigste von dem Nebensächlichen zu unterscheiden. Wenn wir versuchen etwas ohne göttliche Liebe zu erzwingen, zu kontrollieren oder zu erwarten, dann ist die Enttäuschung, die Niederlage, die Depression und damit verbundener Selbstmord, Sinnlosigkeit bzw. Todessehnsucht im Leben schon vorprogrammiert.
Wenn wir die geistigen/göttlichen Gesetze missachten, werden wir eines Besseren belehrt.

Je nach unserem Gemüt, unserer Weltanschauung und nach unserem Verhalten gegenüber allem was wir fühlen, denken, reden und tun, fließen Informationen überall dorthin, wo es nach den kosmischen, göttlichen Gesetzen notwendig ist. Uns kann ein Unfall, eine Krankheit, ein plötzlicher Tod, eine unerklärliche Begegnung oder einfach nur ein Zufall überraschen. Wenn wir etwas nicht verstehen oder nicht sehen, heißt es noch lange nicht, dass es nicht seinen Sinn hat. Man kann sein Leben lang neben der Wahrheit leben und sie nicht bemerken. Man kann sie sehen, aber nicht verstehen, oder aber den Sinn verdrehen. Alles hängt vom Niveau der geistigen Energie eines Menschen ab, das heißt, von seiner Fähigkeit, nicht nur menschlich, sondern auch göttlich zu lieben. Ein richtiges Verständnis ist ohne die göttliche Liebe und der damit verbundenen Energie nicht möglich. Und das Verständnis, das für einen Menschen auf einer höheren Entwicklungsstufe möglich ist und seinem Niveau der Liebe und der Energie entspricht, kann befremdlich und verwirrend für diejenigen sein, die sich noch im niedrigeren Lernprozess befinden. In diesem Fall entsteht Angst, Verurteilung oder Hass als eine Art Schutzreaktion. Die Wahrheit wird angeklagt, doch sie rechtfertigt sich aus dem, was sie bewirkt. Wenn wir bereit sind, denjenigen, der uns die Wahrheit näherbringen will, für unsere eigene Wahrheit emotional umzubringen, ihn zu hassen, zu verurteilen, welche Möglichkeiten haben wir dann, das Göttliche zu ergründen?

Wir sind das, was wir glauben zu sein und genau das ist der Beweis unserer Göttlichkeit, die wir in uns tragen.
Jeder kleine Schritt zur Erkenntnis ist ein riesiger Schritt zur Wahrheit.

LOGO Praxis Wunder 2014

Sonja Rybarova ausgebildete Geistheilerin der Schule der Geistheilung nach Horst Krohne,
Wunder geschehen, wenn wir sie zulassen – Ganzheitliche Praxis für alternative Heilungsmethoden,
zertifizierte Couch im Transformational reprogramming nach Baher Yilmaz und Jeffrey Kastenmüller,
Internet: www.wundergeschehen.de